Via Francigena

Ausrüstung

Wie eingangs im Kapitel Rucksack schon erwähnt, Gewicht ist der entscheidende Faktor. Jedes Gramm müssen wir schließlich mehrere Wochen tragen. Je weniger man sich belastet, desto eher wird der Kopf frei. Jedes mitgenommene Teil sollte man vorher auf die Waage legen. Um High-Tech Ausrüstung kommen wir da nicht herum. Eine Jeans z.B. ist schwer, trocknet langsam und man benötigt noch eine kurze Hose. Eine Trekking-Hose aus atmungsaktivem Material, ist leicht, komfortabel mit vielen Taschen, trocknet schnell und man kann mit Reißverschlüssen die Beine abnehmen und hat auch noch eine kurze Hose dabei. So ist es bei vielen Teilen.
Verpflegung erhalten wir in Deutschland, in Österreich und Italien sowieso überall. Gut ist es allerdings ein paar Müsli-Riegel als Notverpflegung mitzunehmen.
Viele Lebensmittel lassen sich auch schlecht transportieren - aber eine kleine Dose kann man ruhig mitnehmen um sich etwas einzupacken. Äpfel und Orangen machen dagegen ziemlich viel mit. Brot und Käse kan man gut mitnehmen. Aber immer daran denken - nicht zuviel - gerade den Tagesbedarf - ein Apfel wiegt auch 200 Gramm.
Ganz wichtig ist es, genug zu trinken, insbesondere bei Hitze. Dann sind 3 Liter täglich unerlässlich.
Eine ganz normale 1 - 1,5 Liter PE-Flasche, die man immer wieder befüllt, reicht aus. Allerdings muß man schauen, wie man sie transportiert. Im Rucksack ist es ganz schlecht, dann trinkt man zuwenig, wenn man sie immer wieder rausholen muß.
Es gibt auch Hüftgurte, wo eine oder zwei Trinkflaschen integriert sind.

Ein einfaches Trinksystem ist das Smarttube PET - Trinksystem - Mit den 2 mitgelieferten verschieden großen Verschlusskappen passt der Schlauchtrinkaufsatz auf fast alle PET-Flaschen. Wiegt 70 Gramm und ist nicht teuer.


Die meisten Rucksäcke haben eine Trinksystem-vorbereitung mit
einem verborgenen Auslass für den Trinkschlauch ausgestattet, so dass sich Wasserbeutel wie das Omega Reservoir sicher integrieren und unkompliziert nutzen lassen. Über den 85 mm weiten Verschluss unkompliziert zu befüllen und leeren/ trocknen. Eines der stabilsten, der sich auf dem Markt befindlichen Reservoirs mit 2 oder 3 Liter Volumen.
Man trinkt ausreichend, weil der Trinkschlauch jederzeit parat ist. Das Gewicht kann gut im Rucksack direkt am Rücken verstaut werden. 
Bei vollgepacktem Rucksack hat man wenig Kontrolle, wieviel Wasser man noch übrig hat. Man sollte aber unbedingt ein Ersatzmundstück mitnehmen. Größter Nachteil ist allerdings der Preis.
Rucksackapotheke
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